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***Rico, Oskar und der Diebstahlstein***

roudds kritik
 
Autor: Tobias Sasse
 
Als turbulenten Abschluss der Rico und Oskar-Trilogie inszeniert Neele Leana Vollmar eine bunte Krimikomödie, die unsere Hobbydetektive diesmal von Berlin an die Ostsee verschlägt, um gestohlenen Steinen hinterher zu jagen.
 
Als der grummelige Nachbar Fitzke plötzlich an Herzversagen stirbt, bestimmt er laut Testament, dass seine komplette Steinzuchtsammlung an Rico übergeht. Doch lange Freude hat dieser daran nicht, denn schon in der ersten Nacht wird Ricos Lieblingsstück, der Kalbstein von zwei mysteriösen Ganoven gestohlen. Natürlich nehmen die beiden Freunde und Hobbydetektive Rico und Oskar die Verfolgung auf und die Spur führt sie an die Küste der Ostsee, wo sie das wahre Geheimnis lüften, wer die Diebe sind und warum sie ausgerechnet Ricos Lieblingsstein genommen haben.
 
Talentierte Jungdarsteller und hochkarätiger Erwachsenencast
 
Zum dritten Mal wird ein Abenteuer von Rico und Oskar ins Kino gebracht und „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ komplettiert die erfolgreiche Trilogie. Wie in der Vorgängerfilmen wird hier mit sehr viel Liebe und Detailreichtum inszeniert. Regisseurin Neele Leana Vollmar weiß, was sie tut und führt den Zuschauer durch die bunte Welt der beiden Hobbydetektive, in der zum Beispiel allerlei Trickfilmeinwürfe dem jungen Publikum verwendete Fremdworte erklären.
 
Eine durchdachte Mischung aus Humor und Spannung garantiert dem jungen Zuschauer eineinhalb Stunden gute Unterhaltung, in der gefiebert, gelacht und gelernt werden kann.
 
 
Besonderes Merkmal der Trilogie war seit jeher neben den talentierten Jungdarstellern der hochkarätige Erwachsenencast. Und so gesellen sich zu den bereits bekannten Darstellern Karoline Herfurth, Ronald Zehrfeld, Milan Peschel, Detlev Buck und David Kross auch noch Prominente, wie Friederike Kempter, Heike Makatsch und Fahri Yardim.
 
Gerade die beiden letztgenannten müssen an dieser Stelle besonders gelobt werden: Heike Makatsch spielt mit einer wunderbaren Luftigkeit eine esoterisch-hellsehende Cafébedienung, die ihren Kunden die Wünsche von den Augen abliest. Diese Darbietung wird nur noch getoppt von Yardim, der die Rolle des latent dämmlich-agressiven Ganoven mit einer erheiternden Verspieltheit mimt und man kommt in Versuchung ihn für den nächsten Kindergeburtstag zu buchen. So zielsicher trifft er sein Publikum.
 
Stringent und ohne Längen führt der Film durch die kleine Kriminalgeschichte, in der es um Ehre, Andenken und tiefere Moral geht, die aber niemals mit erhobenem Zeigefinger agiert, sondern stets kindgerecht personifiziert dargestellt wird.
 
01 ©2016 Twentieth Century Fox02 ©2016 Twentieth Century Fox03 ©2016 Twentieth Century Fox04 ©2016 Twentieth Century Fox
 
Fazit:

Diese Mischung aus pädagogisch-verspielter Inszenierung, kindgerechter Story und liebevoll agierenden Großschauspielern macht „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ zu einem großen Vergnügen für angehende Hobbydetektive, deren Begleitung sich vorwiegend über den herzlichen Detailreichtum freuen kann.
 
 
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