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*** Jumanji: The Next Level ***


ouatih kritik

Autor: Peter Osteried
 
Während man mehr als zwei Jahrzehnte darauf warten musste, dass nach dem Robin-Williams-Film endlich eine Rückkehr nach Jumanji stattfindet, hat es nach dem Erfolg des Dwayne-Johnson-Films weit weniger lang gedauert. Nur zwei Jahre ist es her, seit JUMANJI – WILLKOMMEN IM DSCHUNGEL in den Kinos lief. Nun kommt das Sequel JUMANJI: THE NEXT LEVEL, das es versteht, zu wiederholen, was im Original schon Spaß machte, aber reichlich neue Ideen mitbringt.
 
Wieder nach Jumanji
 
Nachdem sie ihr Abenteuer in Jumanji überlebt haben, trennten sich die Wege von Spencer, Martha, Fridge und Bethany, weil jeder von ihnen auf ein anderes College gegangen ist. Aber in den Ferien sind sie alle wieder zuhause und wollen sich treffen. Doch Spencer kommt nicht, weswegen seine Freunde zu ihm gehen. Dort treffen sie auf Spencers Großvater Eddie (Danny DeVito), aber auch dessen alten Freund Milo (Danny Glover). Und sie entdecken im Keller die Jumanji-Konsole, von der sie dachten, dass sie zerstört wäre. Aber sie funktioniert noch und so wie es aussieht, hat Spencer gespielt. Er ist nun wieder in Jumanji. Seinen Freunden ist klar, dass er dort alleine unmöglich überleben kann, weswegen sie beschließen, ihm nachzufolgen. Doch das läuft nicht so, wie sie sich das vorgestellt hätten.
 
Denn Bethany bleibt zurück und zwei unerwartete Mitreisende sind dabei: Eddie und Milo, die sich im Körper von Dr. Smolder Bravestone (Dwayne Johnson) und dem Zoologen Mouse Finbar (Kevin Hart) befinden. Martha ist wieder Ruby Roundhouse (Karen Gillan), Fridge steckt nun aber im Körper von Shelly Oberon (Jack Black), dem kundigen Kartenleser. Sie machen sich auf den Weg, ein neues Abenteuer in Jumanji zu bestehen und dabei auch Spencer zu finden.
 
 
Neue Rollen
 
Die Idee, die Avatare auszutauschen, ist clever, weil sich damit auch die Möglichkeit ergibt, eine ganz andere Dynamik zwischen den Figuren aufzufahren. So ist es amüsant, dass die beiden alten Herren lange nicht glauben, in einem Videospiel zu stecken. Darüber hinaus macht das aber auch Spaß, weil es den Schauspielern die Gelegenheit gibt, ihre Rollen ganz anders anzugehen. War Dwayne Johnson im Vorgänger noch ein Nerd, der nun als Muskelprotz durchs Leben geht, so muss er nun einen alten Mann von der Statur eines Danny DeVito spielen. Das macht er erstaunlich gut und schafft es nicht nur, den Manierismen des Schauspielers nachzukommen, sondern auch seinem Sprachduktus.
 
Gleiches gilt für Kevin Hart, dem die Aufgabe zugefallen ist, Danny Glover zu spielen. Das ist ein knallharter Kontrast. Schnellsprecher Hart muss hier mal betont langsam reden. So langsam, dass die lebensnotwendigen Informationen, die er als Zoologe zu geben hat, meist erst kommen, wenn es viel zu spät ist.
 
01 ©2019 Sony Pictures02 ©2019 Sony Pictures03 ©2019 Sony Pictures04 ©2019 Sony Pictures
 
Flottes Abenteuer
 
Der Film bietet all das, was schon den Vorgänger ausgezeichnet hat. Hier gibt es reichlich Action, die mit knalligen Effekten kombiniert ist, was seinen Höhepunkt in der Flucht vor den Mandrill-Affen findet. Ebenso hat man aber auch den Humor und die chaotische Grundstimmung des vorherigen Films. Dass das alles aber dennoch nicht nur eine Wiederholung des Altbekannten ist, liegt nicht nur an der veränderten Szenerie, sondern eben auch daran, dass die Figuren neugestaltet sind – und das hört längst nicht mit der Ankunft in Jumanji auf. Auch das ist an diesem Film reizvoll. Dass man nämlich die Figuren in unterschiedlicher Konstellation immer wieder neu entdecken kann.
 
Das Ende lässt die Freunde dann beschließen, dass sie nie wieder nach Jumanji zurückkehren werden. Ein entsprechendes Einspielergebnis wird diesen frommen Wunsch aber sicher zunichtemachen. Um sich eine Tür freizuhalten, gibt es während des Nachspanns eine Szene, die man als Ausgangslage für den nächsten Film nutzen kann.
 
Fazit
 
JUMANJI: THE NEXT LEVEL ist das seltene Beispiel einer Fortsetzung, die es an purem Unterhaltungswert locker mit dem Vorgänger aufnehmen kann. Die Geschichte mag per se eher mager sein, der Spaß ergibt sich aber aus der Figurenkonstellation und den Abenteuern, die die Handlungsträger von Level zu Level erleben. Ganz zu schweigen vom Humor. Kurz gesagt: Dies ist ein familienfreundlicher Abenteuerfilm mit Top-Effekten und jeder Menge Gags.
 
 
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