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Die Hölle: Inferno - Interview mit Violetta Schurawlow

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 Autor: Tim Prahle
 
Action, Drama und ein spannender Plot sind die Zutaten für den neuen Film von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky.
 
Die taffe Taxifahrerin Özge Dugruol spricht nicht viel, lässt sich aber auch wenig sagen. Doch nachdem sie im Nachbarhaus einen Mord beobachtet und davon ausgehen muss, dass der Mörder sie gesehen hat ist sie eigentlich auf Hilfe angewiesen – ohne sie zu erhalten. So ist die junge Frau bei ihrer Flucht auf sich gestellt. Zudem muss sie auf die kleine Ada, die Tochter ihrer Cousine, aufpassen, die der fanatische Mörder ebenfalls ins Visier genommen hat.
 
Violetta Schurawlow (Honig im Kopf; Halbe Brüder brilliert als Özge Dugruol mit einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung. Für uns nahm sie sich ein paar Minuten Zeit, um über den Film und Ihre Vorbereitung zu sprechen.
 
 
 
Violetta, der Film „Die Hölle - Inferno“ spielt hauptsächlich in Wien. War es schwierig, den Dialekt zu beherrschen?

„Es war eine sehr große Herausforderung, das Wienerische mit reinzubringen. Die A-Laute sind ganz anders und auch die Melodie der Sprache. Einen Monat lang habe ich das mit einem Sprachcoach geübt, aber auch noch während der Dreharbeiten.
 
Dabei hat deine Figur relativ wenig Text…

„Das war mal etwas ganz Anderes, so wenig zu sprechen. Da muss man die Figur viel mehr aus dem Innern fühlen und das nach außen tragen. Zum Beispiel in dem man viel mit den Augen arbeitet.
 
Neben der Sprache musstest du dich aber auch auf ganz andere Dinge vorbereiten. Özge ist durchtrainiert und beherrscht verschiedene Kampfsportarten.

„Ich habe mich fast ein Jahr vorbereitet. In Berlin habe ich viel MMA (Anm.: Mixed Martial Arts) und Thaiboxen gemacht. Außerdem habe ich in Köln Straßenkampf trainiert. Danach beherrscht man viele Kampftechniken , die man dann super im Film anwenden kann.
 
 
 
 
 
 
Sollten mehr Menschen Kampfsport betreiben.

Ich denke, gerade für Frauen wäre es hilfreich, wenn sie eine Kampfsportart beherrschen könnten. Das hilft ungemein bei der Selbstverteidigung und stärkt das Selbstbewusstsein.

Deiner Figur widerfahren in dem Film schreckliche Dinge, sie wird attackiert, misshandelt, sogar angezündet. Ganz ehrlich: wie war es für dich als du das erste Mal den fertigen Film sehen durftest?
 
Beim aller ersten Mal, konnte ich den Film noch gar nicht richtig aufnehmen. Da habe ich eher an die Drehtage gedacht und wie die Szenen entstanden sind. Je öfter ich den Film allerdings gesehen habe, desto emotionaler wurde ich. Mir kamen auch schon die Tränen. Ich konnte die Emotionen von Özge mitfühlen. Deshalb durchlebe ich die Emotionen jedes Mal aufs Neue.
 
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.
 
 
 
Irgendwo zwischen Horrorthriller und Familiendrama angesiedelt, nimmt „Die Hölle – Inferno“ den Zuschauer mit auf eine rasante Verfolgungsjagd durch Wien.
 
Selbst als Özge dann doch irgendwann Hilfe von dem mürrischen Kommissar Christian Steiner (Tobias Moretti) erhält, kommt der Serienmörder ihr immer näher.
 
Stefan Ruzowitzky, Oscar-Preisträger in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ 2008 (Die Fälscher) führte bei der knapp 90-minütigen Jagd Regie und konnte sich da vor allem auf die schauspielerischen Leistungen seiner Darsteller verlassen. Neben Violetta Schuwralow, überzeigen Tobias Moretti als Kommissar Steiner und Fritz von Thun als dessen an Demenz erkrankter Vater.
 
 
Seit dem 19. Januar 2017 ist „Die Hölle - Inferno" in den deutschen Kinos zu sehen. Fans von aufgeladener Atmosphäre und rasanter Unterhaltung, sollten diesen Film nicht verpassen.
 
 
 
 
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