Kritik: Guglhupfgeschwader

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Kritik: Guglhupfgeschwader


 
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Autor: Max Wrede
 
Endlich! Auf Franz Eberhofer wartet sein achter Fall! Doch um den zu lösen, spielt dieses Mal nicht nur dessen fundierte Erfahrung als Dorfpolizist, sondern auch eine gehörige Portion Glück eine große Rolle. Denn dabei handelt es sich um seine bislang gefährlichste Ermittlung. Aber haben die Zuschauer beim Kauf einer Kinokarte ebenfalls Glück?
 
Lotto-Otto!
 
Und damit wir darauf gut vorbereitet werden, dreht sich neben den üblichen Twists zwischen Franz, Rudi, Susi, sowie innerhalb der Eberhofer-Familie diesmal alles um den Sohn einer Inhaberin eines Lottoladens, genannt Lotto-Otto. Der hat nämlich Spielschulden bei einer tschechischen Gang. Einem Umstand, der schließlich darin mündet, dass der Laden samt Inhaberin plötzlich nachts von Unbekannten in die Luft gesprengt wird.
 
Franz muss daraufhin erstmal eine neue Bleibe für den Sprössling finden, um ihn gleichzitig vor den üblen Schergen zu verstecken. Außerdem könnte Familie Eberhofer schon bald selbst das Lottoglück winken. Wäre nicht der Schein mit den richtigen Zahlen plötzlich verschwunden. Aber das ist nicht das einzige unvorhergesehene Ereignis, mit der Familie Eberhofer, vor allem Franz, plötzlich klarkommen muss. Ob sich auch diesmal alles zum Guten wendet?
 
 
In der Ruhe liegt die Kraft …
 
Was den treuen Zuschauern der bisherigen Eberhofer-Filme sofort auffallen wird ist das reduzierte Tempo. Einstellungen stehen teilweise ungewöhnlich lang und auf die sonst zahlreichen Spielereien und Gesangseinlagen hat Regisseur Ed Herzog dieses Mal nahezu komplett verzichtet. Sowie größtenteils auf die ausgiebigen Twists zwischen Susie und Franz. Dafür dürfen wir uns in diesem Teil auf mehr Flötzinger freuen.
 
Sowie auf einen Nachfolger des im vergangenen Teil verstorbenen Hundes vom Franz, dem Ludwig. Ein neues, außergewöhnliches Familienmitglied mit einer ganz besonderen Eigenschaft, das auf den passenden Namen Hinkelotta hört. Und laut Autorin Rita Falk sogar tasächlich existiert haben soll. Für ausreichend Mitgefühl wird er jedenfalls auch beim Kinopublikum sorgen.
 
01 ©2022 Constantin Film04 ©2022 Constantin Film05 ©2022 Constantin Film02 ©2022 Constantin Film
 
Zudem findet in der mittlerweile achten Verfilmung ein Teil der Handlung nicht nur in Bayern, sondern ebenfalls in Tschechien statt. Und es gibt sogar eine für Eberhofer-Filme unübliche satte Actioneinlage in Form einer Schießerei mit Maschinenpistolen. Etwas, bei der wir schlußendlich auch erfahren, woher der Film seinen Namen hat.
 
Humor und Besetzung …
 
Die Gags im Film haben sich bei GUGLHUPFGESCHWADER größtenteils vom Schenkelklopfer-Humor entfernt. Vieles entsteht aber dennoch wie immer durch die Situationskomik der Charaktere rund um die Ermittlungen, sowie deren privaten Probleme. Aber alles im Rahmen. Etwas, das den Film für eine breitere Zuschauerschicht interessant machen könnte.
 
Neben der üblichen Besetzung darf dabei vor allem Newcomer Johannes Berzl glänzen. Ein junger Schauspieler aus dem Landkreis Cham in der Oberpfalz, den einige unter anderem aus der ARD-Serie WATZMANN ERMITTELT kennen dürften. Und der perfekt zum Eberhofer-Ensemble passt.
 
Außerdem erhalten Sebastian Bezzel und Simon Schwarz diesmal ebenfalls Unterstützung von Stefanie Reinsperger (u.a. Tatort) und Michael A. Grimm (u.a. Die Rosenheim-Cops).
 
Fazit
 
Mit GUGLHUPFGESCHWADER ist Regisseur Ed Herzog erneut eine würdige Verfilmung eines Romans der Eberhofer-Buchreihe gelungen. Diesmal zwar etwas ruhiger, feiner und weniger derb, aber die Fans kommen dabei trotzdem garantiert voll auf ihre Kosten.
 
 
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