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Kritik: Alle für Ella

 
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Autor: Max Wrede
 
Können Teenie-Träume wahr werden? BIBI & TINA – Star Lina Larissa Strahl möchte das in Teresa Hoerl´s (u.a. Nothing More Perfect, Choices) Film herausfinden. Eingebettet in mitreißenden Rhythmen und mit einem Frischelevel, wie man ihn nur selten in deutschen Komödien findet.
 
Freunde für immer!
 
Für Ella sind ihre Freunde ein und alles. Denn mit ihnen möchte sie als Band Virginia Woolfpack die Bühnen der Welt erobern. Allerdings macht ihr das Abi und ihr Job im Pizzaturm zu schaffen.
 
Deshalb melden sich die Mädels bei einem Song-Contest an, um das alles endlich hinter sich zu lassen und gross durchstarten zu können. Doch ihr stärkster Konkurrent ist dabei ausgerechnet der arrogante Rapper alfaMK. Und das nicht nur auf der Bühne. Denn der hat auch ein Auge auf Ella geworfen. Etwas, dass den Bandzusammenhalt auf eine harte Zerreisprobe stellt.
 
 
Musikvideo XXL
 
Die Story des Films kann man so zusammenfassen: Teeniemädchen mit dem Traum eines Tages ein berühmter Popstars zu werden verliebt sich in einen Rapper. Mehr Handlungsstränge hat der Film nicht zu bieten. Nur das erwartet uns in knapp einhundert Minuten. Verbunden durch zahlreiche Pop- und Rapsongs, je nach Stimmung der Hauptdarstellerin. Deshalb darf als Ella wohl auch die zweifach ECHO-nominierten Singer-Songwriterin Lina Larissa Strahl glänzen. Gemeinsam mit noch unbekannten Schauspieler:innen, die allerdings allesamt ebenfalls ihre Instrumente beherrschen.
 
Produziert wurde der Soundtrack übrigens von Julia Bergen und David Bonk, besser bekannt als DaJu, die bereits mit Lina, Prinz Pi, Die Lochis, Glasperlenspiel und ja sogar Helene Fischer zusammengearbeitet haben.
 
Etwas, dass dem Film die nötige Authentizität verleiht, welche das junge Zielpublikum erwartet. Außerdem sind die Songs regelrechte Ohrwürmer. Die verbindende Handlung mit teilweise unterirdischen Dialogzeilen wird hingegen wohl den wenigsten im Gedächtnis bleiben.
 
01 ©2022 Universal Pictures02 ©2022 Universal Pictures03 ©2022 Universal Pictures04 ©2022 Universal Pictures
 
Auch dramaturgisch ist so manches extrem in die Länge gezogen worden. Das Schmachten zwischen Ella und alfaMK alias Newcomer Gustav Schmid wurde so episch ausgewaltzt, dass man fast das Gefühl hat, man guckt sich eine Telenovela wie VERLIEBT IN BERLIN an. Aber evtl. ist das ja genau das, was die Zielgruppe so sehen möchte.
 
Denn Regisseurin Teresa Hoerl ist nach einigen Kurzfilmen und mittellangen Spielfilmen zwar neu im Sektor Kino-Massenware, hat aber unter anderem Psychologie studiert. Und kann sich wohl gerade deshalb sehr gut in die Gefühlswelten ihrer Charaktere einfühlen.
 
Lina Larissa Strahl weis jedenfalls ganz genau, wie man einen Charakter wie Ella spielen muss, damit er bei den Teenies ankommt. Kein Wunder, konnte sie doch lange Zeit als Bibi in den BIBI & TINA – Kinofilmen diesbezüglich einiges an Erfahrung sammeln.
 
Aber auch der Rest der Besetzung wurde so ausgewählt, dass es ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Alle Newcomer bewegen sich schauspielerisch zwar nur im Mittelmaß, aber machen ihren Job nicht schlecht. Agieren sogar ziemlich authentisch.
 
Und das hat wohl Milan Peschel davon überzeugt als Musiklehrer in diesem Musikvideo XXL mitzuwirken. Oder war es nur das aufgrund seiner wenigen Dialogzeilen leicht verdientes Geld? Wir werden es wohl nie erfahren …
 
Fazit
 
ALLE FÜR ELLA ist ein perfekter Film für Teenager und all jene, die es im Herzen geblieben sind. Ohne anspruchsvolle Handlung, aber mit all den Sehnsüchten und Träumen, die wohl jeder in diesem Lebensabschnitt hat. Und wie bereits mehrfach erwähnt, mit einem gelungenen Soundtrack, dessen Ohrwürmern garantiert im Gedächtnis bleiben.
 
 
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