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>> Oscars 2017: Deshalb ist die Preisverleihung von Donald Trumps Einreiseverbot betroffen


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Per Dekret hat US-Präsident Donald Trump die Einreise von Flüchtlingen, Migranten und VISA-Besitzern in die Vereinigten Staaten stark eingeschränkt. Diese Anordnung könnte sich auch bei den Oscars bemerkbar machen: Der iranische Regisseur Ashgar Farhadi - nominiert für seinen Film “The Salesman” in der Kategorie bester ausländischer Film - könnte von der Anordnung betroffen sein und an der Einreise gehindert werden. 
 
Die Oscar Academy hat jetzt reagiert und ein Statement veröffentlicht. “Die Academy feiert Filme und Filmemacher, die Grenzen überwinden und zu einem globalen Publikum sprechen ohne dabei auf nationale, ethnische oder religiöse Unterschiede einzugehen." Weiter heißt es: "Wir finden es extrem besorgniserregend, dass Ashgar Farhadi, Oscar-Gewinner für ‘Nader und Simin – Eine Trennung’ und sein Team aufgrund von ihrer Religion oder ihres Herkunftslandes von der Einreise in die USA abgehalten werden könnten.” 
 
Farhadi selbst hat sich noch nicht geäußert. Dafür hat Taraneh Alidoosti, Hauptdarstellerin in “The Salesman” und wie Farhadi aus dem Iran stammend, schon angekündigt, die Oscar-Verleihung boykottieren zu wollen. “Trumps Visa-Bann für Iraner ist rassistisch. (…) Ich werde nicht an den Oscars teilnehmen”, protestiert die Schauspielerin.
 
Nachtrag:

Ashgar Farhadi hat zwischenzeitlich bekannt gegeben, dass er aus Protest gegen den Erlass von Donald Trump nicht an der Oscar Verleihung teilnehmen wird. Sein Statement, veröffentlicht in der New York Times, gibt es hier.
 
 
 
Autorin: Claudia Oberst
 
 
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