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>> Oscars 2017: Warum Amazon jetzt schon der große Gewinner ist


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Am 24. Januar werden die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben, und einer hat sich den Termin bestimmt schon im Kalender markiert: Jeff Bezos, Chef des Onlinehändlers Amazon. Amazon wird sehr wahrscheinlich mit dem Drama “Manchester by the Sea” mehrmals nominiert werden. In den Kategorien bester Film, bester Hauptdarsteller (Casey Affleck), beste Nebendarsteller (Michelle Williams und Lucas Hedges), sowie beste Regie und bestes Drehbuch (beides Kenneth Lonergan). Gerade Affleck hat gute Chancen auf einen Sieg, schließlich hat er vor kurzem bereits einen Golden Globe für seine Rolle als unfreiwilliger Vormund eines minderjährigen Neffen erhalten.
 
Wenn für Bezos alles gut läuft, könnte seine Firma am 26. Februar ihren ersten Oscar einheimsen und damit der erste Streaming-Anbieter sein, der den wichtigsten Filmpreis der Welt erhält. Ein Meilenstein sind die Oscar-Nominierungen damit auf jeden Fall, zeigen sie doch, dass längst nicht mehr nur die etablierten Hollywoodstudios die Kinos dominieren.
 
Im Gegensatz zu den Studios, die teilweise in finanziellen Schwierigkeiten stecken und auf Finanzspritzen aus dem Ausland angewiesen sind, hat Amazon die Mittel, sich nach Belieben einzudecken: Insgesamt hat der Online-Riese 2016 wohl über drei Milliarden Dollar für eigene Serien und Filme ausgegeben. Zehn Millionen US-Dollar für die Rechte an “Manchester by the Sea” erscheinen da wie Kleingeld.
 
Dass er einen Oscar will, daraus hat Bezos noch nie ein Geheimnis gemacht. Der Oscar würde beweisen, dass Amazon es geschafft hat. Vielleicht klappt es dieses Jahr. Sonst eben in 2018.
 
 
 
Autorin: Claudia Oberst
 
 
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