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Hellboy: Die Hintergründe des Comichelden


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Er ist ein sagenumwobener und wahrhaftiger Teufelskerl: Hellboy ist zurück und startet ab heute seinen Siegeszug in den Kinos. Um den Kinostart von HELLBOY – CALL OF DARKNESS gebührend einzuläuten, beleuchten wir die Figur genauer und schauen auch auf seine Comicvergangenheit zurück.
 
Wer ist Hellboy und wo hat er seinen Ursprung? HELLBOY – CALL OF DARKNESS geht diesen existentiellen Fragen nach.
 
 Die Geburt von Hellboy
 
Die Figur des Hellboy entstammt der Fantasie von Mike Mignola, einem amerikanischen Comicautor aus Kalifornien. Seine ersten Veröffentlichungen feierte Mignola zum Ende seines Studiums an dem California College of the Arts in Magazinen wie „The Comic Reader“. Bereits 1983 wurde er dann als Zeichner für Marvel tätig und arbeitete dort u.a. an den Comicreihen „Daredevil“ und später auch an „Hulk“ und „Guardians of the Galaxy“.
 
Nach einem Wechsel zum Camp von DC, bei dem er an „Phantom Stranger“ mitwirkte, kam er zum Verlag Dark Horse. Hier war der Weg endlich frei, um seine ganz eigene Comicfigur samt Universum ins Leben zu rufen. Das Licht der Comicwelt erblickte Hellboy erstmals 1993 mit seinem ersten Auftritt in „San Diego Comic-Con Comics #2“, bevor die Figur im März 1994 mit „Saat der Zerstörung“ seine ganz eigene Comicreihe bekam.
 
Die Minireihe umschloss vier Abenteuer, in der bereits auf Hellboys Bestimmung als Vorbote zum Ende der Welt eingegangen wurde, die auch in HELLBOY – CALL OF DARKNESS eine zentrale Rolle spielt. In dieser ersten Reihe war noch Autor John Byrne mit an Bord, der Mignolas Geschichte verschriftlichte. Danach übernahm Mignola sein Werk allerdings in Gänze und drückte Hellboy seinen persönlichen Stempel auf – von der Zeichnung bis hin zur Erzählung.
 
Seit nun 25 Jahren – Hellboy feierte am 23. März Geburtstag – bastelt Mignola mit Herzblut an dem von ihm geschaffenen Universum und war an jeder einzelnen Ausgabe beteiligt. Und auch bei HELLBOY – CALL OF DARKNESS wirkte er maßgeblich mit, indem er das Drehbuch mitverfasste. Mit Mignola als Co-Drehbuchautoren ist der Film den Comics näher denn je.
 
 Ein Halbdämon gefangen zwischen zwei Welten und Vaterkomplexen
 
Heraufbeschworen wurde unser Höllenjunge, um das Ende der Welt einzuläuten und eine neue Zeitrechnung zu beginnen. Zum Glück kam der Halbdämon aber in die Obhut seines Ziehvaters Professor Broom, dem es gelang, seinen Sohn – wie er ihn liebevoll nennt – auf die gute Seite zu ziehen und ihn sogar als Spezial-Agenten im Einsatz gegen die Monster dieser Welt zu gewinnen. Seine Dienste im Namen des B.U.A.P. (Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen) führen ihn um die ganze Welt. So wird er zu Beginn von HELLBOY – CALL OF DARKNESS erst nach Mexiko geschickt, bevor er dann für einen neuen Auftrag von Broom nach England gerufen wird – dem Hauptschauplatz des Films.
 
Die Reise nach England birgt allerdings mehr als einen gewöhnlichen Auftrag: Hellboys Zeit auf dieser Erde begann einst nämlich genau hier. Und so wird die drohende Katastrophe, angezettelt durch die jahrhundertealte Hexe Nimue, auch eine Reise in die Tiefen von Hellboys Charakter und seinen inneren Konflikten. Wird er von Broom nur instrumentalisiert? Wo gehört er hin? Was ist seine wahre Bestimmung?
 
 Höllenwesen mit besonderer Wucht
 
Zu einer Höllengeburt gehören natürlich auch außerweltliche Kräfte. Gemäß den Gesetzen eines Superheldencomics sieht Hellboy nicht nur speziell aus, sondern hat auch besondere Fähigkeiten. Und so sind seine Haut blutrot und seine Hörner abgesägt – Hellboy feilt diese regelmäßig. Seine Eisenfaust ist stets in schlagkräftiger Bereitschaft. Er hat eine übermenschliche Körperkraft und auch Verletzungen hält er besser Stand als Menschen, auch wenn er nicht gänzlich unverletzbar. In den Comics ist seine überdimensionierte Faust ein Relikt des mythischen Geistes Anum und birgt besondere Wucht. Neben seiner Megafaust greift Hellboy auch gern zu weltlichen Waffen. So gehört auch ein großer Revolver zu seinem Arsenal. Ein richtiger Teufelskerl eben.
 
HELLBOY – CALL OF DARKNESS ist ein Fest für alle Fans der Comicreihe. Wie auch sein Comicvorbild ist der Film eine Mischung aus Mythologie, Action und Horror. Gespickt ist das Ganze mit einem gewohnt grantigen Helden mit trockenem Humor, der entweder den Untergang dieser Welt bedeutet oder unsere einzige Rettung ist. Ob und wie Hellboy sein Schicksal erfüllt, erfahrt ihr in HELLBOY – CALL OF DARKNESS nur im Kino!
 
 
 
 
 
 
 
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