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Heilstätten: So wird der Kinobesuch richtig unheimlich!


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Mit "Heilstätten" ist ein deutscher Mysteryhorrorfilm in den Kinos gestartet, der Gänsehaut pur beschert.
 
Sich einen Grusler im Kino anzuschauen, hat einen unglaublichen Reiz, ist man doch inmitten von Leuten, die sich ebenso auf Nervenkitzel freuen. Es gibt jedoch ein paar Regeln, die man bei so einem Horrorfilm-Kinobesuch beachten muss, damit die Wirkung sich entfalten kann.
 
1. Lass dich drauf ein
 
Viele Filme stehen und fallen mit der Herangehensweise des Rezipienten. Besonders für einen Gruselschocker ist die Einstellung des Zuschauers von immenser Bedeutung.
 
Es fängt mit der Erwartungshaltung an: Wenn man einen blutigen Slasher-Film sehen will, sich aber für Mystery entscheidet, ist es schwierig für den Film, den Seher zu überzeugen - außer, er lässt sich auf das andere Genre ein und genießt die subtilere, weniger brachiale Herangehensweise. Gerade bei Mysterygrusel ist es wichtig, die meist ruhige, zeitweise beinahe gemächliche, mit gekonnt gesetzten Spannungselementen ausstaffierte Erzählweise aufzusaugen und sich dem Geschehen hinzugeben.
 
2. Halte dich von Gruppen mit Redebedarf fern
 
Um richtig in Stimmung zu kommen, bedarf es auch eines passenden Umfelds. Hier lauern im Kinosaal einige Fallstricke. Einer, der einem den Filmgenuss so richtig verderben kann, ist die unmittelbare Nähe zu einer sehr geschwätzigen Gruppe. Bereits vor Filmbeginn merkt man, ob sich in der nahen Umgebung eine Redefraktion befindet.
 
Für gewöhnlich wird sehr ausführlich alles besprochen, was nichts mit dem Film zu tun hat, gerne auch dann, wenn der Film schon losgeht. Sich hier in Stimmung zu bringen und die Gruselatmosphäre aufzusaugen, ist beinahe unmöglich. Also Augen auf und im Zweifel einen anderen Platz im Kino wählen, dann wird's auch was mit der wohligen Gänsheaut.
 
3. Kaufe dir die richtige Verpflegung
 
Es ist beinahe eine Grundsatzregel: Kauf dir kein Essen, das Lärm macht. Krachige Chips mögen sehr lecker sein, aber fernab der heimischen Couch im Kino sind sie nicht die richtige Wahl. Es gibt Filme, da stören solche "lauten" Lebensmittel weniger, beispielsweise bei Actionreissern, in denen es sowieso nonstop kracht und scheppert.
 
Ob während der xten Explosion ein paar Chips weggeknuspert werden, spielt bei solch einer Lautstärke keine Rolle. Anders bei ruhigen Filmen wie Mysteryhorrorstreifen. Wenn sich der Grusel gerade anschleicht, kann ein krachend zerbissener Chip die Stimmung schon ordentlich vermiesen. Also am besten mit gutem Beispiel vorangehen und leise Verpflegung besorgen.
 
4. Sei nicht neunmalklug
 
Dass jetzt ein Schockmoment kommt, war dir vor Minuten schon klar. Und dass der Film so endet, wusstest du eigentlich schon, bevor das Drehbuch überhaupt feretig war. Und überhaupt, wer reagiert in solch einer Situation denn schon so wie die Hauptdarsteller? Völlig unrealistisch…
 
Niemand mag Klugscheißer und keiner möchte ellenlang erzählt beommen, dass man eh schon alles wusste und es selber besser könnte. Wer so an einen Grusler rangeht, der hat Punkt 1 leider übersprungen. Und wenn die Kommentare dann auch noch während des Films getätigt werden, wären wir auch schon bei Punkt 2. Fehlen nur noch die Chips (siehe Punkt 3). Unser Tipp: Lass es sein, lass dich einfach drauf ein.
 
 
 
 
 
 
 
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