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>> Golden Globes 2019


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In der Nacht zum 07. Januar 2019 fand in Los Angeles wie in jedem Jahr die Verleihung der „Golden Globes“ statt. Und das bereits zum 76. Mal. Moderiert wurde der Abend diesmal von Sandra Oh (u.a. "Grey´s Anatomy“) und Andy Samberg (u.a. „Brooklyn Nine-Nine“). Ein perfektes harmonierendes Duo, das nicht nur witzig war, sondern bei dem einer von ihnen sogar noch einen Preis abräumte.
 
Sandra Oh durfte nämlich eine Auszeichnung für „Killing Eve“ in der Kategorie „Beste Serien-Hauptdarstellerin Drama“ entgegennehmen.
 
Der Preis für den „Besten Film“ ging, welch Überraschung, an das Drama „Bohemian Rhapsody“. Ausgezeichnet wurde dabei Rami Malek als Darsteller von Freddy Mercury. Eine Verkörperung des Kult-Sängers, die sogar bei den Kritikern hervorragend ankam. Und evtl. gibt’s ja dafür sogar noch einen Oscar. Ein weiterer Gewinner des Abends war in dieser Kategorie der Film „Green Book“. Ein Drama, das sich dem Entgegenwirken von „Rassismus“ widmet.
 
In der Kategorie „Bester Darsteller“ konnte sich Christian Bale für das Polit-Drama „Vice: Der zweite Mann“ über den Ex-Vizepräsidenten Dick Cheney, sichern. Immerhin, denn der Film ging ursprünglich mit sechs Nominierungen ins Rennen um die begehrten Trophäen.
 
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Als „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Rolle in „Die Frau des Nobelpreisträgers“ wurde hingegen Glenn Close mit einem "Golden Globe ausgezeichnet. Mit ihrer Bühnenrede über ihre Kindheit sorgte sie außerdem noch beim anwesenden Publikum für den emotionalen Höhepunkt des Abends.
 
Lady Gaga versus Glenn Close
 
Im Zuge der #metoo – Kampagne trugen die Schauspielerinnen übrigens dieses Mal größtenteils schwarze Kleider. Oder schmückten sich symbolisch mit einem Accessoir in dieser Farbe, um ein Zeichen zu setzen.
 
Lediglich Lady Ga Ga fiel aus der Reihe und war damit wieder mal der absolute Hingucker. Mit blauem XXL-Kleid und passend gefärbten Haare gewann die Pop-Ikone zudem auch selbst eine der begehrten Trophäen. Und zwar an der Seite von Musiker Mark Ronson in der Kategorie „Bester Filmsong“ („Shallow“).
 
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Olivia Colman gewann hingegen eine Trophäe als „Beste Hauptdarstellerin - Musical oder Komödie“ für ihre authentische und facettenreiche Darstellung der Queen Anne in Yorgos Lanthimos‘ meisterlichem Intrigen-Reigen „The Favourite – Intrigen und Irrsinn. Als „Beste Nebendarstellerin“ wurde Regina King für das Drama „Beale Street“ ausgezeichnet.
 
Damit freute sich King über einen allerersten Golden Globe® und setzte sich in ihrer Kategorie gegen die starken Konkurrentinnen Claire Foy („Aufbruch zum Mond“), Amy Adams („Vice“), Emma Stone („The Favourite - Intrigen und Irrsinn“) und Rachel Weisz („The Favourite - Intrigen und Irrsinn“) durch. In Barry Jenkins feinfühliger Literaturverfilmung „Beale Street“, basierend auf dem Bestseller-Roman von James Baldwin, verkörpert Regina King überaus stark und authentisch als Sharon die Mutter der schwangeren Tish (KiKi Layne), dessen Freund Fonny (Stephan James) durch die Willkür einer weißen Justiz unschuldig im Gefängnis landet.
 
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Jeff Bridges mit Cecil B. deMille Award ausgezeichnet
 
Jeff Bridges wurde mit dem „Cecil B. deMille Award“ schliesslich noch für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Eine Hommage, bei dem es vom Publikum während seiner Dankesrede sogar noch Standing Ovations gab.
 
Ebenso wie bei der Rede von Michael Douglas, der für die Netflix-Show „The Kominsky Method“ einen Golden Globe als „Bester Serien-Hauptdarsteller, Musical/Komödie“ absahnen konnte.
 
Deutschland ging dieses Mal leider leer aus. Denn weder Florian von Henkels „Werk Ohne Autor“, noch Daniel Brühl als „Alienist“ wurden von der Jury mit einem der begehrten Auszeichnungen für ihre Leistungen honoriert. Aber vielleicht klappt das ja dann bei den Oscars. Wir drücken jedenfalls die Daumen!
 
 
  
 
Autor: Mark Wrede
 
 
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