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Amy: Portrait einer Soul-Ikone

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Portrait einer Soul-Ikone
 
 
 
Mit ihrer unvergleichlichen Soulstimme begeisterte Amy Winehouse Millionen von Menschen weltweit, bevor sie im Juli 2011 viel zu früh die Bühne des Lebens verlassen musste. In diesem persönlichen Portrait beleuchten wir noch einmal das Leben einer Ausnahmekünstlerin und werfen einen Blick hinter die Kulissen: Wie war Amy Winehouse privat? Was spornte sie an auf ihrem Weg nach ganz oben?
 
 
Amy Jade Winehouse ist keine 20 Jahre alt, als sie bei Island Records ihren ersten Plattenvertrag unterschreibt und die Arbeit am Debütalbum „Frank“ aufnimmt – einem unverbrauchten Mix aus Jazz, Soul- und Hip-Hop-Elementen, der bereits von ihrer Auseinandersetzung mit sich selbst, ihren Ex-Freunden und der Trennung ihrer Eltern gekennzeichnet ist. Sehr persönliche und schmerzhafte Themen also, die in Amy Winehouses Songtexten immer wiederkehren.
 
Denn bereits in jungen Jahren findet die am 14. September 1983 in Southgate bei London geborene Tochter eines Taxifahrers und einer Apothekerin Halt in der Musik und im Songwriting: „Ich schreibe Songs, um meine Probleme zu verarbeiten. So mache ich etwas Gutes aus schlechten Erfahrungen.“ Von den Popcharts gelangweilt, gilt die Aufmerksamkeit der jungen Teenagerin vor allem dem Jazz – nichtsahnend, dass sie eines Tages selbst mit ihrem Idol Tony Bennett ein Duett singen und von ihm als „eine der wahrhaftigsten Jazzsängerinnen überhaupt“ bezeichnet werden würde.   
 
Als im Oktober 2003 Amy Winehouses Debütalbum „Frank“ in Großbritannien für Aufhorchen sorgt und sich millionenfach verkauft, wechselt sie von Independent-Clubs und kleinen Festivals auf die große Bühne. International gelingt der Sängerin mit der Beehive-Frisur der Durchbruch allerdings erst nach ihrer Zusammenarbeit mit Produzenten-Mastermind Mark Ronson. Mit Hits wie „Rehab“ und dem zugehörigen Album „Back to Black“ steigt Amy Winehouse schließlich zur erfolgreichsten Künstlerin ihrer Zeit auf.
 
Trotz des plötzlichen Ruhms bleibt Amy Winehouse für ihre Freunde stets die Amy von nebenan: faszinierend, charismatisch, intelligent – zugleich aber auch hochkompliziert und sehr liebesbedürftig. „Sie hatte Temperament, war aber auch schüchtern. Es war etwas Besonderes an ihr. Sie hatte Charisma“, beschreibt AMY-Regisseur Asif Kapadia die Sängerin. Sein Anliegen war es, in der Dokumentaktion AMY (ab 16. Juli 2015 im Kino) die private Amy Winehouse und ihr musikalisches Genie einzufangen: „Es ist ein Film über Amy und ihre Art, Songs zu schreiben. Die meisten Menschen verstanden bislang nicht, wie wichtig ihr ihre Texte waren und wie persönlich sie sich dort ausdrückte.“
 
Mit AMY ist ein herausragendes Portrait über Amy Winehouse gelungen, welches mit großer Sensibilität die Geschichte einer Ausnahmekünstlerin erzählt, die eine unendliche Leidenschaft für die Musik, viel Humor und immer ihren eigenen Kopf hatte, aber auch ihre Unsicherheiten, ihre Zwänge und ein unersättliches Verlangen, geliebt zu werden.
 
Im Rahmen der Dokumentation öffneten Freunde von Amy Winehouse, darunter ihr ehemaliger Manager und Jugendfreund Nick Skymansky, ihre privaten Foto-Alben. Sie geben den Blick frei auf eine Amy Winehouse, die wir so noch nie gesehen haben.
 
 
 
 
 
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